Entwicklung und Gestaltung

Geschichte

Waldfriedhof Duisburg: Entstehung, Entwicklung, Gestaltung und heutiger Charakter der Friedhofsanlage.

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Entstehung und Entwicklung

Die ersten Beisetzungen fanden 1923 statt, die Trauerhalle entstand 1925. In den späten 1920er Jahren kam ein jüdisches Grabfeld hinzu. Das erste Krematorium wurde 1932 gebaut, 1944 beschädigt und nach dem Krieg wiederhergestellt; das heutige Krematorium stammt von 2002. Der Memoriam-Garten wurde 2011 angelegt. Die Grabstätten von Wilhelm Lehmbruck, Peter Klöckner und Johann Wilhelm Welker erinnern an Kunst und Industriegeschichte.

Der Standort liegt in Duisburg-Wanheimerort.

Mit rund 67 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Waldfriedhof Duisburg vor dem Besuch besser einschätzen.

Die heutige Besucheradresse Düsseldorfer Straße 601, 47055 Duisburg verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.

Gestaltung und heutiger Charakter

Der Waldfriedhof umfasst rund 67 Hektar, etwa 50 Kilometer Wege und rund 6.000 Bäume. Zwischen Traueranlagen, Ehrenfeldern und Mausoleen bekannter Duisburger können die Wege weit sein; ein Grabfeld und der passende Zugang sollten vor dem Besuch feststehen.

Auf Waldfriedhof Duisburg bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.

Geschichte im Gelände entdecken

Die interaktive Karte führt zu 22 Orientierungspunkten, darunter Fußgängertor 1, Trauerhalle, Friedhofsverwaltung 1, Informationstafel 1. Achten Sie bei einem Rundgang über Waldfriedhof Duisburg auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.

Biografische Anknüpfungspunkte

Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Waldfriedhof Duisburg verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Wilhelm Lehmbruck, Peter Klöckner, Johann Wilhelm Welker. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.